Buchempfehlungen
für Berlin
Ein Führer durch das lasterhafte Berlin
Morecks Beschreibungen lassen das schillernde Berlin der "Goldenen Zwanziger" Jahre lebendig werden und lesen sich zugleich erstaunlich aktuell.
Diandra Donecker
Stadt Land Kneipe
Ein Episodenroman im permanenten Kneipenzustand zwischen Berlin und der bayrischen Provinz.
Garantiert genderunsensibel, pointenreich, krass stereotyp und coronafrei! Sorry.
Lukas Kubina
M Train: Erinnerungen
Die autobiografischen Skizzen der Musikerin und Fotografin pendeln zwischen Gegenwart und Vergangenheit, sie beschwören verstorbene Weggefährten und besuchen die Gräber ihrer Helden.
Maria Neumann
Der falsche Gruß
Von einem, der irre wird an Deutschland.
Spazieren in Berlin
Eine Anleitung zum Flanieren in Berlin. Die Ästhetik des urbanen Wanderers verbindet sich mit dem Aufruf, die Stadt als sozialen Raum zu erschließen.
▶️ Musik zum Spazieren in Berlin ▶️
Mit Maxim Naim Razooki (The Rabinas).
Lit Cities Radio
Herr Lehmann
Auf den Fersen des charmanten Protagonisten, begibt man sich auf eine ungewöhnliche Reise durch den Mikrokosmos des Berliner Stadtviertels Kreuzberg.
Kreuzberg kurz vor der Wende war ziemlich sicher genau so, wie es Regener in Herr Lehmann beschreibt. Und ist es teilweise heute immer noch: Beim Lesen des Buches fühle ich mich, als säße ich gerade in der Kneipe Schlawinchen beim dritten Bier.
Amelie Kahl
Trübsal einer Straßenbahn
Der brillante Feuilletonist Joseph Roth unterwegs in den Städten zwischen Katastrophen und Kuriosem.
Jeder stirbt für sich allein
Die tragische Geschichte eines Ehepaars im Widerstand gegen die Nazis. Falladas letztes Buch.
Blutsbrüder
Der brutale Mitte Roman im Berlin der Weltwirtschaftskrise. Eine Milieureportage des Alltags einer Jugendbande im Klima der Armut und der Angst.
Wer heute in Berlin Mitte über Hipster, Schwaben und das Chicken Buzz jammert, wird schon Recht haben, mit seiner Nostalgie aber kaum diese Zeiten meinen: In Blutsbrüder marodieren am Vorabend der Machtergreifung Jugendbanden durch das von der Weltwirtschaftkrise gebeutelte Mitte. Aufgezeichnet von einem Sozialarbeiter, keine grosse Literatur, aber ein Weg, das King Size zu vermissen.
Lukas Kubina
Der lange Weg nach Mitte: Der Sound und die Stadt
Geschlagen zieht die Gegenkultur nach Haus, meint Poptheoretiker Diedrich Diederichsen. Sein Buch ist ein Abgesang auf die Popmusik als gesellschaftsverändernde Kraft. Im neuen Berlin soll alles zu Ende gegangen sein.
Lost and Sound: Techno and the Easyjetset
Ein instruktives Porträt des Berliner Nachtlebens der Nullerjahre. Techno war in den Underground zurückgekehrt, von wo aus er den internationalen Easyjetset anzieht und seine Clubszene eine wichtige Wirtschaftskraft der Stadt wird.
Emil und die Detektive
Der zwölfjährige Emil fährt in den Ferien nach Berlin. Bei sich hat er 140 Mark für seine Großmutter. Doch das Geld wird ihm im Zug heimtückisch entwendet. In der Großstadt angekommen, jagt Emil dem Ganoven hinterher.
Other People's Clothes
Der Roman spielt 2010 und folgt Zoe, einer amerikanischen Kunststudentin, die ihrer bewegten Vergangenheit entflieht, nach Berlin. Mit ihrer neuen besten Freundin Hailey mietet sie eine Wohnung von der exzentrischen Krimiautorin Beatrice Becks. Bald geschehen seltsame Dinge und die Mädchen sind überzeugt, dass Beatrice jede ihrer Bewegungen für die Handlung ihres nächsten Kriminalromans zu beobachtet. Die Freundinnen nehmen das Spiel an, indem sie aus wilden Partys und Geheimnissen ihre eigene dramatische Erzählung konstruieren. Während die Welt von der Geschichte von Meredith Kercher und Amanda Knox schockiert ist, gerät ihr Leben selbst außer Kontrolle in viel dunkleres Terrain.
Der traurige Gast
Ein episodisches Berlin Porträt, der eine ideale Balance zwischen Fiktion und historischer Wahrheit in einem Flaneur-Roman verbindet, der von Identitätssuche, Trauer und Weltschmerz geprägt ist.
Das weisse Buch
Das Weisse Buch ist ein Schelmenroman über die Berliner Szene, einen unerträglich leichtsinnigen Luftikus, den man auch tatsächlich auf der Torstrasse erwischen kann, und über die unwahrscheinlichsten Dinge, die so stattgefunden haben.
Das Hohe Haus
Das Handbuch zum politischen Berlin. Und zur aktuellen parlamentarischen Kultur in der BRD.
Die Provinz. Kritik einer Lebensform.
Was denken wir, wenn wir an "die Provinz" denken? Carl Amery ist dieser Frage schon 1966 in einem Essayband nachgegangen.
Mirko Hecktor
Taubenleben
Der Moment der existenziellen Krise im jungen Leben der Generation Y. Sehr indifferent.
Das Neue Buch
Das Neue Buch von Möbelmagnat und Simplicissimus Rafael Horzon ist der Schelmen- und Schlüsselroman für Berlin Mitte.
Südstern
Breaking Bad in Kreuzberg